Fahner Andreas 2016-04

Liebe Leserin, lieber Leser,

neulich hörte ich folgende Geschichte, „Ich rauchte Matthäus“:

„Wenn Sie mir dieses Neue Testament unbedingt aufdrängen wollen, werde ich mir aus jeder einzelnen Seite eine Zigarette drehen.“ Selbstbewusst schaut der Mann Gaylord Kambarami , seines Zeichens Mitarbeiter der Bibelgesellschaft von Simbabwe an. „Nun gut“, gab Kambarami zur Antwort, „das können Sie meinetwegen machen. Aber Sie müssen mit versprechen, das Neue Testament zu lesen, bevor Sie es rauchen.“ Der Mann willigte ein, packte die Bibel und machte sich aus dem Staub. Letztes Jahr nahm Kambarami, mittlerweile Generalsekretär der Bibelgesellschaft von Simbabwe, an einem Kongress teil. Während des Vortrages zeigt der Redner plötzlich auf den Generalsekretär, wandte sich an die übrigen Zuschauer und sagte: „Dieser Mann erinnert sich sicherlich nicht mehr an mich. Aber vor 15 Jahren schenkte er mir ein Neues Testament, obwohl ich ihm androhte, es als Zigarettenpapier zu verwenden. Ich rauchte Matthäus, ich rauchte Markus, ich rauchte Lukas. Aber dann stieß ich im 3. Kapitel des Johannesevangeliums auf den Vers 16:´Denn Gott hat die Menschen so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab. Jeder, der an ihn glaubt, wird nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben. ` Von jenem Moment an konnte ich nicht mehr weiterrauchen, und mein Leben änderte sich von Grund auf.“ Heute ist der ehemalige Bibelraucher Pfarrer in Zimbabwe.


Ich wünsche Ihnen eine gesegnete Passionszeit

Ihr Pastor Andreas Fahnert